Der absolute Klarheit Blog von Yves Becker

Posted by Yves Becker on Mar 30, 2020 4:56:34 PM

Depression, meine persönliche Erfahrung und wie Meditation mir geholfen hat aus ihr heraus zu finden

Hey, schön, dass du hier bist.

In der heutigen Folge geht es um ein ganz persönliches Thema: Depression.

Ich selbst hatte vor zwölf Jahren Depressionen und ich weiß, wie unglaublich schwer es ist, aus diesen herauszukommen, aber ich habe es geschafft und du kannst es auch. Und heute geht es genau darum, wie du lernst, mit ganz einfachen Tipps und Tricks Depressionen und Ängste hinter dir zu lassen. 

Ich werde meine ganz persönliche Erfahrung mit dir teilen. 

Ich freue mich ganz besonders auf diese Folge, weil meine Depression der Grund war, warum ich überhaupt begonnen habe zu meditieren und warum ich jetzt auch dir helfen kann, alles hinter dir zu lassen und ein neues Leben zu starten. 

Ich glaube,  wir können Menschen am besten helfen, wenn wir etwas selbst erlebt haben. Und wir können am meisten inspirieren, wenn wir über unsere Geschichten erzählen. Das machen wir seit Jahrtausenden.

depression

"Menschen inspirieren Menschen durch Geschichten" 

Und ich möchte dich heute mit meiner Geschichte inspirieren, denn ich selbst hatte vor zwölf Jahren mit einer sehr starken Depression zu kämpfen. Ich war gefangen in meinen Gedanken, in meinen Emotionen. Ich konnte sie nicht auflösen. Ich war von einer dunklen Wolke umhüllt. 

Alles hat begonnen durch die Trennung meiner Eltern. Vielleicht hattest du auch ein Erlebnis in deinem Leben welches in deinem Unterbewusstsein verankert ist. Um eine Depression zu lösen ist es unglaublich wichtig, mal zu schauen, was genau der Auslöser dafür ist bzw war. Wenn ich mit Leuten arbeite, gehen wir nicht nicht so schnell rein, aber für mich war es wichtig, zu erkennen, was ich eigentlich für ein Muster hatte, welches diese Depression entstehen lies. 

Meine Eltern haben sich getrennt, und ich habe dort Emotionen erfahren, die ich nicht verarbeiten konnte. Unser System aber schützt uns von vor diesen Emotionen. Wenn wir in einen Schockzustand sind, dann nimmt es diese Emotion und drückt sie erst mal weg, damit wir sie nicht fühlen müssen. Aber diese Emotion - emotion, energy in motion (Energie in Bewegung) ist die ganze Zeit da. Wenn wir uns also unser Leben lang nicht mit diesem Thema der Emotion beschäftigen, schwingen sie dennoch die ganze Zeit in uns. Und so hat dieses Gefühl, diese Emotion, die ich als Kind erlebt habe, die ganze Zeit in meinem Unterbewusstsein weiter bewegt und mich erdrückt. Ich habe und wollte es nicht fühlen. Ich wusste nicht wie. Ich hatte keinen Zugang dazu. Was passiert, wenn wir einer Energie keinen Raum geben? Es entsteht Druck. Und irgendwann ist der Druck so groß, dass sich die Energie einen neuen Kanal sucht. Einen neuen Ausdruck. 

Was ist bei mir passiert?

Sie hat sich nicht auf der körperlichen Ebene manifestiert, sondern auf der mentalen Ebene. Die Energie der Emotion, die ich nicht fühlen wollte und konnte, ist in meinen Mentalkörper gegangen. Auf meine geistige Ebene und hat sich dort ausgedrückt.

Was dann passiert ist?

Mein geistiger Zustand, meine mentalen Aktivitäten wurden immer mehr und mehr, weil die Energie zu groß wurde. Also hab ich ständig unruhige Gedankenmuster, denn ich konnte nie aufhören zu denken. 

Was habe ich gemacht?

Ich habe angefangen, Marihuana zu rauchen, meinen Geist zu beruhigen, weil meine Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen wollten. Die Gedanken wurden immer negativer, sodass ich eine dunkle Wolke um mich herum hatte. Und das hat angehalten, sehr sehr viele Jahre. Ich hab also immer nur Marihuana geraucht, um meinen mentalen Zustand zu beruhigen, meine Emotionen, nicht fühlen zu können oder zu wollen, und dadurch ist ein Kreislauf entstanden. Vielleicht kennst du das bei dir auch und ich möchte dich heute einladen, denn ich habe es geschafft und wenn ich es kann, kannst du es auch. Du kannst auch aus deinen Depressionen, aus deinen Ängsten, aus dem Gefängnis, in dem wir manchmal stecken im Leben, ausbrechen. Und dafür möchte ich dich heute inspirieren. 

Was ist mir widerfahren?

Als ich 21 war habe ich meinen Mentor kennengelernt. Davor habe ich Bücher gelesen, Seminare besucht und mir sogar rat von einem Therapeuten geholt. Leider hat es mir nie etwas gebracht und wenn dann nur ganz kurz. Doch dann habe ich meinen Mentor, meinen Lehrer, kennengelernt und konnte die Technik von Meditation lernen. Und diese Technik, hat mir dann endlich dabei geholfen, meine Depression zu lösen. Ich möchte dich heute dazu einladen und inspirieren, dass wir uns Meditation genauer anschauen. Vielleicht hast du schon meditiert, aber ich möchte dir heute eine neue Ansicht geben und zeigen, wie du die Depressionen und Ängste wirklich auflösen kannst und was mir am meisten geholfen hat. 

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Ich habe meinen Lehrer das erste mal getroffen, wir haben nur fünfzehn Minuten geredet und nach diesen fünfzehn Minuten habe ich mein Leben verändert. 

Ich habe eine Entscheidung getroffen.

Ich habe eine Entscheidung getroffen, zu sagen, ich will nicht mehr mein altes Leben, ich will mein neues Leben. Ich habe ihn gesehen, in seine Augen geschaut und wusste, diese Klarheit, diese Freiheit, dieses Leben möchte ich auch.

Ich fragte ihn- was soll ich dafür tun und er hat gesagt: 
"Meditiere" Und zwar jeden Tag.

Lass es zur Gewohnheit werden, so wie du dich äußerlich duschst und reinigst, Zähne putzt, so reinige dich von Innen. Löse die alten Muster, Programme auf, die dich gefangen halten. Denn deine Depressionen die du hast, oder Ängste, die du hast, sind immer nur wiederkehrende Glaubenssätze, wiederholende Schleifen von Gedanken, die wiederum zu Emotionen führen oder die ungelebten Emotionen führen immer wieder zu den Gedankenschleifen.

"Kausale Wirkung."

Und durch die Meditation und das ist wichtig, zu verstehen! Meditation ist nicht, dass du irgendwohin willst, es ist kein Werkzeug, um irgendetwas zu verändern, sondern Meditation ist das Ziel selbst. 

Was musst du dazu machen? 

Du setzt dich hin und jetzt kommen wir zu den Schritten, die mir geholfen haben, um Depressionen und Ängste neu zu begegnen. Es sind ganz einfach Steps, die ich dir heute mitgeben möchte. Lass uns beginnen mit dem allerersten Schritt. Lerne, zu beobachten. Lerne, dich selbst zu beobachten und in einer neutralen Beobachtungsrolle zu sein. Heißt, die Depression oder ein Gefühl, eine Emotion zB Angst kommt hoch und anstatt wegzurennen, sie zu bekämpfen oder zu füttern, beobachtest du diese einfach und akzeptierst sie.

So wie wenn du einen Garten hast. In der einen Hälfte des Gartens ist Unkraut und in der anderen sind Blumen, Gemüse und Obst. Stell dir vor  du gehst mit deiner Gießkanne, der Energie der Aufmerksamkeit und kannst entweder mit deiner Aufmerksamkeit zum Unkraut gehen und da die Energie hingeben oder du gehst zum Obst, Gemüse und den Blumen und schenkst ihnen deine volle Aufmerksamkeit. Das ist eine Entscheidung, deine Entscheidung. Und ja, manchmal fällt es uns schwer und das Schwere ist immer nur, das wir es uns einreden. Aber es ist eine Entscheidung zu sagen: 

"Heute ein Prozent mehr dahin, in die neue Richtung, ein Prozent weniger in die Alte."

Dr. Joe Dispenza sagt immer: "Du kannst nur ein neues Leben führen, wenn du deine Aufmerksamkeit wegnimmst vom Alten und deine Aufmerksamkeit zum Neuen hingibst." 

Dispenza-Ep


Dein neues Leben. Es ist eine Frequenz.

Depression ist eine Frequenz, jede Emotion ist eine Frequenz, jede Emotion jedes- jeder Zustand hat ein Energielevel. Hebst du deinen Energielevel an, durch Meditation, Bewegung, Essen, gutes Trinken, beim Sport, Schlaf, etc., Dann hebst du die Energie an, die Frequenz ändert sich und dadurch auch deine Emotion.

Also: es geht darum, du lernst, dich erstmal zu beobachten.

Was sind deine Automatismen? Was ist dein Programm? Was passiert, wenn etwas passiert im Außen? Im innen? Was sind die Dinge, die du dann immer wieder tust? 

Okay, du beobachtest und du erkennst. Das ist der zweite Schritt. Beobachten, neutral, dann erkennst du die Dinger, die Muster. Schreib sie dir auf. Was sind deine Automatismen? Ganz wichtig zu verstehen, deine Automatismen sind automatische Programme, die seit Jahrzehnten, Ewigkeiten schon, immer wieder ablaufen, denn dein Körper ist süchtig nach den alten Emotionen, auch wenn sie sich doof anfühlen.

Lieber das Bekannte, Unangenehme, Gewohnte, als das Unbekannte, Unwissende zu leben. Seine Abhängigkeit. Und dein Körper ist die manifestierte Form deines Unterbewusstseins oder unbewussten Geistes. 

Alles was wir im Unterbewusstsein, Unbewussten, erleben, manifestiert sich auf der körperlichen Ebene und dann werden wir süchtig nach diesem Gefühl. Und deswegen: Ziehe deine Aufmerksamkeit ab von dem Alten, Bekannten und richte es auf etwas Neues.

Darauf gehen wir gleich ein, im nächsten Schritt. Beobachten, erkennen. 

Das Dritte, ganz wichtig in deiner Depression ist es zu akzeptieren, dass da, wo du gerade bist, perfekt ist. Wenn du deine Depression annimmst, auch wenn sie sich schwer anfühlt. Da gehen wir gleich drauf ein, eine neue Beziehung aufbauen, verändert alles. D.h. in dem Moment, wo du es akzeptiert hast, erst da hört der Kampf auf und dann kannst du etwas anderes erkennen. Das ist ein bisschen, wie als wenn du einen See hast, und der See ist total unruhig, mit unruhigen Wellen - das sind die Gedankenwellen und die Emotionswellen - wenn du da noch hingehst und die Wellen beruhigen willst, indem du drauf schlägst, wird sich der See nicht beruhigen, sondern er wird noch unruhiger werden.

Wenn du also unruhig bist und du willst die Unruhe beenden, oder du willst irgendwas haben, an- irgendetwas anders glauben, dann kämpfst du, dann willst du und dann kommst du in die Turbulenz, dass es immer unruhiger wird. 

Erlaubst du aber dem See, erst einmal die Unruhe zu haben, und das sind Phasen in unserem Leben, vielleicht hast du mal Phasen da wird es mal mehr und Phasen in denen es mal weniger wird, wenn du diese Phase hast, dass es mehr ist, beobachte und erkenne was da ist und erlaube, dass die Welle da sein darf.

Schwinge mit. Akzeptiere und nehm an.

Das ist noch nicht mal ein proaktives Annehmen, weil in dem Moment, wo es sich ausdrückt im Leben, ist es ja schon da, das Leben hat es schon angenommen. Es hat also sein Recht, da zu sein, weil es wurde ja schon angenommen. In dem Moment, wo der See sich dann beruhigt, kannst du etwas Tieferes entdecken, in dir und im Leben. Aber nicht solange du gegen die Oberfläche der Wellen kämpft. Die Wellen sind nur Oberflächen. Das sind nur die Oberflächen, die genauso wie der Garten, die Gedanken und die Emotionen in deinem Sein. Darunter liegt deine wahre Essenz. Dein Bewusstsein. 

Darauf gehen wir heute ein bisschen ein und in weiteren Folgen erkläre ich was Bewusstsein ist. Wenn du es dann akzeptiert hast, dann beginnt etwas Neues. Akzeptanz ist das Fundament für Heilung und Veränderung. Erst, wenn ich etwas akzeptiere in mir, erst wenn ich etwas annehme in mir, kann es heilen. Solange ich kämpfe ist keine Ruhe da, es ist wie, wenn du eine Pflanze nimmst, und die ganze Zeit umpflanzt. Sie wird nie Wurzeln schlagen.

Also, Beobachten, Erkennen, Akzeptieren und jetzt kommt der vierte und der interessante Schritt: Baue eine neue Beziehung auf. Es ist alles im Leben eine Frage der Beziehung.

Wie beziehe ich mich zu mir?

Wie beziehe ich mich zu einer anderen Pez- Person? Wie beziehe ich mich zum Leben oder dem Universum. Und eine Beziehung - Relationship relate to a ship - das kreiert immer eine Erfahrung. 

Und das Endprodukt jeder Erfahrung ist eine Emotion. Verändre ich also meine Beziehung, meine Perspektive, verändere ich meine Erfahrung. Was passiert? Und damit meine Emotion. Und damit meinen kompletten Körper. Denn der Körper ist die Manifestation des Unbewussten, unterbewussten Geistes, also meiner Emotion.

Nochmal: Du veränderst dich, indem du eine neue Perspektive einnimmst, eine neue Beziehung zu etwas, machst eine andere Erfahrung, eine andere Emotion, dann veränderst du dich. Wenn du dich jeden anders fühlst, dann wirst du zu einer anderen Person, weil du weißt, und kennst nur das, was du fühlst.

D.h. eine neue Beziehung anstatt die Angst, die Depression, egal was in dir ist, als Feind zu bekämpfen, lass es ein Freund werden.

Nicht dein Bester- muss nicht sofort der Beste sein, aber einmal sagen:

"Okay. Ich hab lange genug gekämpft, ich bin lange genug dagegen vor gegangen, und jetzt verändere ich was und ich heiße es Willkommen. Herzlich willkommen Depression, herzlich willkommen Angst. Was willst du von mir? Warum bist du da? Warum bist du da Angst oder Depression?"

unterbewusstsein


Und dann höre mal hin, fühle rein, was sich ausdrückt,  es wird etwas sehr interessantes passieren: Veränderst du die Beziehung mit Akzeptanz und heißt es als Freund willkommen, dann erlaubst du dir das, was du fragst. Warum bist du da? Und was brauchst du von mir

Alles hat Bewusstsein, jedes Körperteil, jede Emotion, jedes Energiezentrum hat Bewusstsein, seine eigene Intelligenz. Und das ist wirklich wie eine Beziehung, wie ein Mensch, und du beziehst sie und dann hörst du mal zu.

Was möchte denn diese Angst? Diese Depression? Warum ist sie da? Was möchte sie? 

Und dann erlaubst du noch den fünften Schritt. Zu Ende fühlen. 

Erlaube dir, zu Ende zu fühlen. Was kommt hoch? Was passiert?

Fühle, erlaube, erlaube, fühle. Immer tiefer, immer tiefer. Versuche es nicht zu beenden. Versuche, nicht wegzurennen, nicht zu bekämpfen. Nicht mal mehr beobachten. Werde zum Ausdruck. Lass es dich komplett ausdrücken. Denn alles im Universum, ob es Emotionen sind, oder Du, das Leben, möchte eine Sache als Naturell, sich ausdrücken, sich zeigen. Sich ausdrücken und die Energie freisetzen. Raum haben, sein Recht zu haben, da zu sein.

Und das ist der wichtigste Satz für dich. Für uns alle. Gib allen Dingen das Recht zu existieren. Alles hat sein Recht, sich auszudrücken. Alles darf da sein. 

Du bist das alles, was sich ausdrückt. Und schau mal, was passiert. Es verändert alles, es hat mein ganzes Leben verändert. Und es kann auch deines verändern. Ich verspreche es dir. Und egal, was die Gedanken jetzt sagen, egal was das alte Programm jetzt macht, richte nicht deine Aufmerksamkeit drauf, auch wenn es sagt: 

"Ja ich habe schon so viel probiert, ja, das wird auch wieder nicht klappen."

Nein. Aufmerksamkeit weg vom Alten und jeden Tag, wenn das Alte kommt, wenn die alten Gedanken kommen, wenn die alten Wiederholungen kommen, ziehe deine Aufmerksamkeit ab. Manchmal wird es schwierig. Kurz bevor die Sonne am Morgen aufgeht, wird die Nacht nochmal kälter und dann kommt die Wärme.

Wir sind manchmal auf Platos und kommen nicht weiter und es passiert nichts. Bleibe bewusst und habe Geduld, und halte durch, bleibe da, halte durch, Geduld und dann kommt der Sprung, der Bewusstseinssprung. Dran bleiben, nicht aufgeben, erlauben, erlauben, erlauben. Nirgendwo hinwollen, dass was da ist, darf da sein.

Ich habe für dich ein kostenloses Video Coaching aufgenommen in dem ich dir genau zeige wie du deine Ängste & Blockaden löst. Hier findest du das Video (klick)

Alles liebe dein Yves Becker

Tags: Insider, Food, Business